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Ehrungen 25 Jahre aktiv bei der FF Tengling

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Tengling wurde auch benutzt, um Feuerwehrmänner, die seit 25 Jahren den aktiven Dienst versehen, zu ehren. Für diese Loyalität gab es Urkunden und das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber, die ihnen Kreisbrandinspektor Günter Wambach und Kreisbrandmeister Georg Fleischer gratulierend überreichte. Entgegennehmen durften die Ehrung: Florian Leitner, Wolfgang Leitner, Johann Öllinger, Anton Frisch, Andreas Huber, Klaus Öllinger und der entschuldigte Heinrich Parzinger.

Bericht: Anneliese Caruso

Jahreshauptversammlung 2018

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Neuwirt wählten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Tengling Matthias Leitner einstimmig zum neuen Vorstand. Sein Vorgänger, Andreas Kraller, hatte sich für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung gestellt. Nach zehn Jahren als stellvertretende Vorsitzende kandidierte auch Eva Ertl nicht mehr. Zu ihrem Nachfolger bestimmten die FFW- Mitglieder Erich Koller. Schriftführer bleibt Dominik Mayr. Die Rollen gewechselt haben erster und zweiter Kassier. So übernimmt nun Ramona Müller die Aufgaben des ersten Kassiers und Christina Schuhbäck die des zweiten. Während die gesamte Führungsriege für sechs Jahre gewählt worden ist, bleiben laut Satzung die beiden nunmehr im Amt bestätigten Kassenprüfer Markus Leitner und Anita Koller nur für weitere zwei Jahre auf ihrem Posten.

Die Tenglinger Wehr, die sich als dynamische und schlagkräftige Truppe präsentierte, würdigte die langjährigen Tätigkeiten von Andreas Kraller und Eva Ertl mit einem Dankeschön, mit Blumen und Geschenkgutscheinen.

Ihren Gegnern, Feuer und Unfällen, begegnen die Kameradinnen und Kameraden mit modernen Geräten und mit Aus- und Weiterbildung, auf die sie großen Wert legen. Um bei Autos und Häusern, die immer moderner werden, richtig helfen zu können, müssen die Feuerwehrleute oft die Schulbank drücken. Daher zog Kreisbrandinspektor Günter Wambach, der die Grüße der Landkreisführung überbrachte, auch eine sehr zufriedene Schlussfolgerung: „Wie sich auch bei dem großen Brand des landwirtschaftlichen Anwesens in der Dorfmitte erneut bestätigte, hat Tengling eine gut ausgebildete Feuerwehr mit einem vorbildlichen Leistungsstand der Aktiven und leistet hervorragende Arbeit, sodass die Bewohner des Dorfes ruhig schlafen können“, stellte Wambach heraus. Aufgrund der Bemühungen bei diesem Brand habe man ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Häuser vermeiden können. „Ich habe auch noch nie gesehen, dass bei solchen Ereignissen das Gemeindeoberhaupt die Kameraden mit heißen Getränken versorgt hätte“, sagte Wambach, der damit Bürgermeisterin Ursula Haas ausdrücklich lobte, die an dem besagten Brandabend mit der Thermoskanne unterwegs war. „Sie und die Gemeinde arbeiten vortrefflich mit der Wehr zusammen, damit Einsätze tadellos gemeistert werden können.“ Wambach würdigte auch die gute Ausrüstung und ermunterte die Verantwortlichen, im Jugend-Engagement nicht nachzulassen: »Die Jugend ist die Zukunft der Feuerwehr«, bekräftigte er.

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Landwirtschaftliches Gebäude niedergebrannt

Sachschaden geht in die Hunderttausende, Menschen und Tiere unverletzt

TACHING AM SEE / OT TENGLING, LKR. TRAUNSTEIN. Am frühen Samstagabend, 15. Dezember 2018, brannte auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Gemeindebereich von Taching am See ein Gebäude bis auf die Grundmauern nieder. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden, der entstandene Sachschaden beträgt ersten Schätzungen zufolge aber mehrere Hunderttausend Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kripo Traunstein geführt.

Um kurz nach 18.00 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle (ILS) am Samstag die Meldung über den Brand auf einem Bauernhof im Tachinger Ortsteil Tengling ein. Zahlreiche Helfer der umliegenden Feuerwehren und Streifenfahrzeuge der Polizei eilten an den Einsatzort. Beim Eintreffen der ersten Polizeistreife stand das Brandobjekt, ein großes, freistehendes Stallgebäude, bereits lichterloh in Flammen. Die Staatsstraße 2105, die unmittelbar an dem betroffenen Anwesen vorbeiführt, musste für den Verkehr bis um kurz vor 22.00 Uhr gesperrt werden.

Aus dem Stallgebäude hatten die Tiere rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden können, auch Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Die Feuerwehr bekämpfte mit zahlreichen Helfern umgehend das Feuer und konnte so ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindern. Das betroffenen Stallgebäude brannte jedoch bis auf die Grundmauern nieder.

Der Kriminaldauerdienst (KDD) aus Traunstein übernahm noch am Abend die Ermittlungen, die in den kommenden Tagen von den Brandfahndern der Kriminalpolizei Traunstein fortgesetzt werden. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden, dürfte sich aber im mittleren sechstelligen Bereich bewegen. Aussagen zur Brandursache können derzeit nicht gemacht werden, dazu werden in den kommenden Tagen oder Wochen eingehende Untersuchungen notwendig sein.

Quelle: Pressemitteilung PP Oberbayern Süd, 16.12.2018

Nachtrag vom 17.12.2018:

Brandfahnder und Spurensicherungsspezialisten der Kripo Traunstein untersuchten am heutigen Montag das Brandobjekt. Als Brandursache wurde eindeutig ein technischer Defekt im Bereich der Heizungsanlage ermittelt.

Wespennester entfernen ist keine Aufgabe der Feuerwehr

Lkr. Traunstein. Sommerzeit ist Wespenzeit. Mit dem Höhepunkt des Sommers nimmt die Zahl der Wespen und Hornissen zu, die als ungebetene Gäste eine gemütliche Kaffeerunde oder einen Grillabend zur Plage machen können. Bei den Feuerwehren häufen sich in diesen Tagen deshalb auch die Anfragen, ob störende Wespen- oder Hornissennester beseitigt werden können. Das Entfernen der Insektenbehausungen ist jedoch nicht Aufgabe der Feuerwehr. „Wir Feuerwehren sind nicht zuständig“, erklärt Kreisbrandrat Christof Grundner. „Dafür sind gewerbliche Schädlingsbekämpfer der richtige Ansprechpartner.“

Die Insekten nisten gerne in Dachböden, Rollladenkästen oder hinter Wandverschalungen und errichten dort beeindruckende und bedrohlich wirkende Nester. Bei deren Beseitigung müsse jedoch unbedingt auf artenschutzrechtliche Belange geachtet werden, wie der Kreisfeuerwehrchef betont. Einige Arten sind streng geschützt und dürfen nicht einfach abgenommen und entfernt werden. Deshalb bittet der Kreisfeuerwehrchef sich an Schädlingsbekämpfer zu wenden, wenn es um die Beseitigung geht. Sie sind dafür die fachmännischen Ansprechpartner. Darüber hinaus stehen beim Landratsamt Traunstein qualifizierte Berater zur Verfügung. Anrufer, die wegen lästiger Wespen oder deren Behausungen bei der Integrierten Leitstelle Traunstein (Rettungsleitstelle) um Hilfe bitten, werden im ersten Schritt auch an die Berater im Landratsamt oder an die Schädlingsbekämpfer verwiesen. „Nur wenn unmittelbar Gefahr in Verzug ist und Leib und Leben bedroht sind, wird die Feuerwehr alarmiert, um Hilfe zu leisten“, so Grundner. Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein bittet deshalb die Bürger um Verständnis, wenn die Beseitigung der Wespen- oder Hornissennester von den örtlichen Feuerwehren abgelehnt wird. Nur bei unmittelbarer Gefahr für Menschen wird die örtliche Feuerwehr anrücken und versuchen Abhilfe zu schaffen. Zudem rät Grundner zu mehr Gelassenheit mit den „schwarzgelben Viecherl“. Wespen sind entgegen der weit verbreiteten Meinung nicht aggressiv und greifen Menschen nicht an. Es bestehe kein Grund zur Panik oder für einen Notruf, wenngleich Personen, die auf Insektenstiche allergisch reagieren, besonders vorsichtig sein sollen. Weitere Informationen zum Thema „Wespen und Hornissen“ sind auf der Homepage des Landkreises Traunstein www.traunstein.com zu finden.

Text: Peter Volk

http://www.traunstein.com/wTraunstein/verwaltung/aemter/sg414/hornissenberatung.php