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Jahreshauptversammlung 2017

Ähnlich wie in den Vorjahren belaufe sich die Anzahl der Einsätze auf rund 20 Stück, zählte Reiter zusammen. Neben zwei Bränden, einigen Verkehrsunfällen, einem Einsatz gemeinsam mit der Wasserwacht und einem Fehlalarm sei die Mannschaft im vergangenen Jahr zur Beseitigung von Öl- und Güllespuren angefordert worden. Weiterhin übernahm die Tenglinger Feuerwehr beim Faschingsumzug des Kindergartens, beim Tachinger Seenlauf und bei der örtlichen Fronleichnamsprozession die Verkehrsregelung. 30 Drittklässler der Grundschule freuten sich über eine exklusive Führung durch das Feuerwehrhaus, während die Teilnehmer des angebotenen Ferienprogramms „leider nicht in den Genuss einer Rundfahrt“ kamen, da die Veranstaltung durch einen realen Einsatz ein „abruptes Ende“ nahm.

Mit dem Hinweis, dass „Abläufe besser sitzen, wenn ein paar Leute komprimiert in ein paar Wochen bestimmte Handgriffe zusammen einüben“, freute sich Kommandant Florian Reiter über die insgesamt 26 absolvierten Leistungsabzeichen in Bereich Wasser und Technischer Hilfeleistung (THL). Weiterhin nahmen neun Feuerwehrleute an diversen Lehrgängen teil und eine Großübung in Palling stand für die gesamte Mannschaft auf dem Programm.

Über erfreuliche Einsätze, die den Zusammenhalt der Gemeinschaft fördern, informierte Vorstand Andreas Kraller in seinem Jahresbericht. Mit der Rekordanzahl von 32 Mitgliedern sei die Tenglinger Feuerwehr beim Jubiläumsfest der Tettenhauser Nachbarfeuerwehr vertreten gewesen. Zudem beteiligten sie sich an der Verabschiedung des ehemaligen Pfarrers sowie der Amtseinführung von Pfarrer Konrad Roider, an der Kundgebung zum Volkstrauertag und dem Jubiläumsfest in Pietling. Als eigene Festlichkeiten führte die Feuerwehr Tengling das beliebte Petersfeuer und den Bosna-Verkauf beim Adventsmarkt durch. „Dem Ausflug zum Volksfest nach Karpfham steht auch in diesem Jahr nichts entgegen“, freute sich Andreas Kraller über die gute Gemeinschaft in der Tenglinger Feuerwehr.

Den Kassenbericht trugen die Kassierinnen Ramona Müller und Christina Leitner vor. Zur Entlastung der Vorstandschaft hatte Anita Koller die Kasse geprüft.

In ihrem Grußwort hob Bürgermeisterin Ursula Haas den Zeitfaktor hervor, welchen die Feuerwehrleute in die grundlegenden Übungen, Schulungen, die Vorbereitung auf die Leistungsabzeichen und insbesondere für Veranstaltungen von Schule und Kindergarten im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit aufbringen. „Ihr steht 24 Stunden für den Ernstfall parat“, dankte Haas der gesamten Mannschaft für ihr Engagement. Ihrer Meinung nach „müsste jeder Hausbesitzer bei der Feuerwehr dabei sein“, denn oft werde von der Bevölkerung nicht gesehen, „was dahinter steckt“.

Kreisbrandinspektor Günter Wambach appellierte an die rechtzeitige Gewinnung von Nachwuchskräften. Auf Kreisebene werde es in diesem Jahr in der Brandschutzwoche einen „Jugendwerbetag“ geben. Neu in der Kreisbrandinspektion seien die Frauenbeauftragte Martina Seehuber sowie die Übungssamstage, bei welchen die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen im Fokus steht. Die Einführung der digitalen Alarmierung sei auf unbestimmte Zeit verschoben worden, da das Funknetz flächendeckend in Bayern nachgebessert werden müsse. Als aktuellen Punkt wies Günter Wambach auf die seit Jahresbeginn geltende Rauchmelderpflicht hin, worauf Kommandant Florian Reiter als heitere Anekdote den positiven Nebeneffekt anmerkte, dass „wir uns durch die dauerhaft leuchtenden LEDs der Rauchmelder das Ganglicht im Feuerwehrhaus sparen“.

Vorstand Andreas Kraller schloss die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Tengling mit dem Ausblick auf das Anfang Juni bevorstehende Musikfest in Tengling, die Teilnahme an den Jubiläumsfesten in Waging, Vogling und Palling und der ebenfalls in diesem Jahr stattfindenden Stockschießmeisterschaft.